Venture Capital Investing

Heute wollen wir Unternehmen aufzeigen, die ohne Venture Capital nicht zu ihrem Erfolg gekommen wären. Erstaunlich ist, dass es keine einheitliche Linie gibt und der Weg jedes Unternehmens ein anderer ist. Aus diesem Grund zeigen wir drei ganz unterschiedliche Beispiele auf:

Airbnb

Für all jene die mit Airbnb vertraut sind, ist es bestimmt keine Überraschung, dass das Unternehmen nicht mit dem stärksten Standbein gestartet ist. Das Unternehmen wurde in der Wirtschaftskrise 2008-2010 gegründet. Es wurden mitunter Müsliboxen verkauft um Airbnb finanzieren zu können. Aber mit Venture Capital Geld hebte Airbnb plötzlich ab. Seitdem nahm Airbnb fast alle 12 Monate neues Geld ein, wobei die Bewertung innerhalb von 5 Jahren um das 30-fache gestiegen ist. Den größten Umsatz-, Wachstums- und Bewertungsschub erlebte das Unternehmen im Jahr 2020 als COVID die Reise- und Freizeitbranche stark beeinflusste. Silverlake führte Airbnb zusammen mit anderen Wachstumsfonds mehr als 1 Mrd. USD an frischem Kapital zu. Die Bewertung nahm zu diesem Zeitpunkt einen steilen Abschwung, als das Unternehmen Anfang des Jahres die interne Bewertung auf 26 Mrd. $ senkte. Kurz nach der letzten Wachstumskapitalrunde ging das Unternehmen im Dezember 2020 (Anfang 2021) mit einer IPO-Bewertung von 41 Mrd. USD an die Börse. Im Jahr 2021 stieg der Umsatz des Unternehmens auf 6 Mrd. USD, und die Bewertung sank auf ein KUV von 7. Heute hat Airbnb seine IPO-Bewertung verdoppelt und liegt bei einer massiven Marktkapitalisierung von 85 Mrd. $.

Snowflake

Anders als die Airbnb-Story fühlte sich Snowflake viel mehr wie eine "Gerade-nach-Oben"-Geschichte an. Das Unternehmen hatte schon immer eine starke Fundraising-Geschichte, mit frischen VC-Unterstützern. VC-Kapital wurde auch nie entzogen. Die Bewertung beschleunigte sich, sobald das Unternehmen die Marke von 1 Mrd. USD überschritten hatte. Von 2018-2020 hat sich der Umsatz mehr als verzwanzigfacht und die Bewertung erfolgte entsprechend. In der Größenordnung von Snowflake ist diese Art des Wachstums phänomenal und beispiellos. Im Gegensatz zu Airbnb, bei welcher im Laufe der Zeit die Bewertung abnahm, blieb der Umsatzmultiplikator von Snowflake konstant oder tendierte zum Börsengang sogar leicht nach oben. Vieles davon hängt möglicherweise mit dem breiteren makroökonomischen Hintergrund des VC-/Wachstumskapitalbooms in den Jahren 2020-2022 zusammen. Snowflake ist eines der Paradebeispiele für VC-finanzierte Unternehmen. Eine saubere, robuste Adaptionsgeschwindigkeit, konstant zufließende Mittel und Wachstum im großen Stil.

Shopify

Die Geschichte von Shopify ist wieder eine ganz andere. Shopify begann als eine Website für Snowboards. Die Gründer starteten Shopify im Jahr 2006 als eine Plattform für Händler. Nachdem das Unternehmen direkt in die Wirtschaftskrise von 2008-10 hineingezogen wurde, lief Shopify bis 2010 so gut wie von alleine. Shopify hat seine Geschäftsidee viele, viele Jahre lang modifiziert, bevor es überhaupt Geld von außen bekam.

Das Unternehmen wuchs zunächst nur langsam. 2007 verdiente es mit einem sehr kleinen Kundenstamm aus seiner ehemaligen Snowboard-Community gerade einmal 8.000 US-Dollar pro Monat. Später im selben Jahr traf das Unternehmen eine wichtige strategische Entscheidung und änderte die Preisgestaltung von einer Take-Rate-Basis zu einer Abonnement-Basis mit einer kleinen zusätzlichen Gebühr, die mit zunehmender Größe des Plans sank. Obwohl Shopify immer noch überwiegend von KMUs genutzt wird, begann das Unternehmen 2008 auch größere Kunden anzuziehen. Den ersten VC-Scheck erhielten die Gründer 2010. Es folgten 2 weitere Runden innerhalb von 3 Jahren. Im Anschluss folgte der Börsengang mit einer Bewertung von 1,3 Mrd. US-Dollar. Seitdem hat sich der Börsenwert um das 40-fache erhöht. Ein so früher Börsengang ist heute nicht mehr üblich, aber zu dieser Zeit waren die Überlegungen und Optionen wohl noch anders. Das Unternehmen ging mit einem Umsatz von knapp 200 Mio. US-Dollar an die Börse und wird im Jahr 2023 voraussichtlich einen Umsatz von 6,7 Mrd. US-Dollar erreichen.

Als Privatinvestor ohne großes Vermögen ist nur eine indirekte Beteiligungen über Dachfonds, die einen Teil des Portfolios für Investitionen in Venture Capital und Private Equity allokieren, möglich. Hier besteht allerdings selten die Möglichkeit, als Anleger auszuwählen, in welchen Venture-Capital-Fonds investiert wird. Einen Weg, die Auswahl von Venture Capital Fonds selbst zu bestimmen und zugleich von deutlich niedrigen Einstiegshürden zu profitieren, bieten digitale Emissionshäuser, die sich darauf spezialisiert haben, Privatanlegern Zugang zu Venture Capital zu verschaffen. Bereits mit kleinen Beträgen kann man sich beteiligen und von hohen Gewinnen profitieren.

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